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Swr Aktuell App Wie sinnvoll sind Jobbörsen-Apps?: Mit einem Wisch zum neuen Job | Startseite | SWR Aktuell | SWR.de direkt zur Suchedirekt zum Inhalt Nachrichten SWR.de Home Unternehmen Suche im SWR mehr SWR mehr SWR SWR Aktuell SWR Aktuell Baden-Württemberg SWR Aktuell Rheinland-Pfalz SWR Fernsehen SWR1 Baden-Württemberg SWR1 Rheinland-Pfalz SWR2 SWR3 SWR4 Baden-Württemberg SWR4 Rheinland-Pfalz DASDING SWR Classic SWR Kindernetz Startseite Baden-Württemberg Rheinland-Pfalz Verkehr Wetter SWR Aktuell im Webradio SWR Mediathek Beitrag teilen Facebook 0 Likes Twitter 0 Tweets Google+ 0 +1 WhatsApp E-Mail Wie sinnvoll sind Jobbörsen-Apps? Mit einem Wisch zum neuen Job Die neuen Apps zur Jobsuche funktionieren ähnlich wie bei der Partnersuche: Man kann Bewerber nach rechts und links wischen, je nachdem ob sie einem zusagen. Aber wie effektiv und sinnvoll sind diese Apps? Apps zur Jobsuche sollen Arbeitssuchende und Unternehmen unkompliziert zusammenbringen. Im Internet gibt eine Fülle von Job-Börsen, dass man kaum noch den Überblick behalten kann. Zu den Klassikern wie Monster und Stepstone kommen derzeit viele App-Angebote wie Truffls und Selfiejob. Mit Truffls sollen Arbeitssuchende schnell mal zwischendurch Stellenangebote durchforsten. Die guten werden auf dem Handy-Display nach rechts gewischt - die schlechten nach links. Genau wie bei der Partnersuch-App Tinder gibt es einen "Match" - eine Übereinstimmung - wenn der Arbeitgeber ebenfalls den Bewerber nach rechts wischt.Die Kindernothilfe nutzt Truffls zur Bewerbersuche. HR-Manager Marcel Rütten erklärt warum: "Weil wir Leute suchen, die eine hohe digitale Affinität mitbringen." Das würde man bei einer Nichtregierungsorganisation nicht unbedingt vermuten, sie hätten aber viele Themen, die unter Digitalisierung oder die neue Arbeitswelt fielen. "Da brauchen wir Leute, die das Thema intus haben und als Kompetenz schon von vornherein mitbringen", sagt Rütten dem SWR. Er hat schon viele Kollegen über Online-Börsen gefunden. Nun ist er begeistert von den Bewerbern, die er in den Apps nach rechts wischen kann. "Wir haben dort ausschließlich Interessenten, die eine Kompetenz mitbringen, die vielleicht bei anderen Jobbörsen so nicht zu finden ist." Unkomplizierter Kontakt von Arbeitgeber und BewerbernAuch Personalentwicklerin Ursula Schön-Herrmann von der Deutschen Angestellten-Akademie hat gute Erfahrungen mit den Job-Apps gemacht. Besonders Medien- und Marketingleute, aber auch junge Ingenieure würden dort schnell fündig. Auch die Arbeitgeber hätten Vorteile, denn es seien Unternehmen, die unkompliziert auf Mitarbeiter zugehen wollten. "Weil es natürlich schwer ist, junge Leute dazu zu bewegen, sagen wir mal, sich in den Mittelstand oder in die Provinz zu bewerben", erklärt Schön-Herrmann."Man muss nicht zahlen, um gefunden zu werden."Sie empfiehlt Arbeitssuchenden, sich immer auf mehreren Jobbörsen umzuschauen, dabei aber Kontaktdaten wie E-Mail oder Telefonnummern nicht offen zu legen. Von Börsen, bei denen Bewerber etwas zahlen müssen, hält die Expertin nicht viel. Im Gegenteil: "Ich glaube nicht, dass man als Bewerber Geld in die Hand nehmen muss, um gefunden zu werden." Die Bezahlbörsen richteten sich in der Regel an Führungskräfte und auch da stellt Schön-Herrmann die Frage: "Warum soll man dafür zahlen, wenn jemand anders sucht und auch andere Leute mit der Suche beauftragt, die dann ihrerseits dafür Geld bekommen, warum soll der Bewerber nochmal zahlen?" Personalchefs suchen online meist gezielt nach Qualifikationen, weiß Schön-Herrmann. Deshalb sollten Arbeitssuchende vor allem ihre Kenntnisse angeben. "Ich muss im Profil präzise sein. Die meisten Menschen schreiben ganz viel über Soft Skills. Die sind alle kommunikationsfähig, teamfähig, flexibel und belastbar und keiner schreibt, was er wirklich kann." Die Personalentwicklerin empfiehlt Kenntnisse, Fähigkeiten, Kompetenzen aufzuschreiben - gerne auch zweisprachig, dann würden die Bewerber auch gefunden.Petra Thiele, SWR-Wirtschaftsredaktion | Online: Katharina Kunz Stand: 2.2.2017, 10.10 Uhr Drucken Seite vorlesen Vorlesen Seite kommentieren Digitale Jobsuche Gezielte Bewerbersuche im Netz Stellenausschreibung, Bewerbung - alles läuft digital. Viele Unternehmen suchen sogar gezielt im Netz nach geeigneten Bewerbern, weiß Tim Weitzel, Professor für Wirtschaftsinformatik an der Uni Bamberg. | audio (3:36 min) ARD-Themenwoche "Zukunft der Arbeit" So digital wird unser Job Ob Büro, Warenlager oder Bauernhof - die Digitalisierung der Arbeit ist in allen Bereichen zu spüren und entwickelt sich rasant. Ob das gut ist und was wir noch zu erwarten haben, darum geht es in der ARD-Themenwoche. | mehr Mehr zum Thema im SWR: Neues Thema Ferienjob: Last Minute-Tipps für Jobber Arbeitsmarkt in Baden-Württemberg: Flüchtlinge könnten offene Stellen besetzen Aktuell im SWR Kommentar | Seehofer und Kanzlerkandidatin Merkel Scheinheilige Inszenierung der Union Nach langem Streit wollen CDU und CSU für die Bundestagswahl an einem Strang ziehen: mit Angela Merkel als Kanzlerkandidatin. Ein durchschaubares Spiel, meint SWR-Korrespondent Stephan Ueberbach. | mehr CDU-Landeschef Strobl zur Einigung in der Union "Eine vertrauensvolle Atmosphäre" Thomas Strobl (CDU) zeigt sich am Montag optimistisch, dass die Unionsparteien wieder harmonisch in den Bundestagswahlkampf starten. | video (0:33 min) Abschiebungen nach Afghanistan Rheinland-Pfalz stellt sich quer Rheinland-Pfalz will vorerst keine abgelehnten Asylbewerber nach Afghanistan abschieben. Das teilte Integrationsministerin Anne Spiegel (Grüne) mit. Sie ist mit dieser Entscheidung nicht allein. | mehr Abgelehnte Asylbewerber aus Afghanistan Baden-Württemberg will weiter abschieben Während Baden-Württemberg weiter abgelehnte Asylbewerber nach Afghanistan abschieben will, wollen andere Bundesländer einen Abschiebestopp. Für diese fordert BW-Innenminister Strobl (CDU) Konsequenzen. | mehr Tarifstreit im öffentlichen Dienst Am Mittwoch neue Warnstreiks Die Warnstreiks im öffentlichen Dienst werden ausgeweitet. Am Mittwoch legen mehr als 1.600 Länderbeschäftigte in Rheinland-Pfalz ihre Arbeit nieder. Darunter Krankenhaus-Mitarbeiter und Angestellte bei der Polizei. | mehr Tarifstreit im öffentlichen Dienst Ver.di streikt auch hier im Land Die Gewerkschaft ver.di hat für Dienstag in ganz Baden-Württemberg zu Streiks im öffentlichen Dienst aufgerufen. So will sie im Tarifkonflikt den Druck auf die Länder erhöhen. | mehr Für Rheinbrücke bei Bingen Mehr als 11.000 Unterschriften überreicht Vertreter der Bürgerinitiative für eine Rheinbrücke bei Bingen haben mehr als 11.000 Unterschriften an den Landrat des Kreises Mainz-Bingen, Claus Schick (SPD), übergeben. Sie wollen erreichen, dass es eine Machbarkeitsstudie gibt. | mehr Prozess um totes Mädchen in Kaiserslautern BGH muss Carrie-Urteile prüfen Dreimal Lebenslänglich - dreimal Revision. Erwartungsgemäß gehen die Mutter von Carrie und das befreundete Paar gegen ihre Verurteilung vor. Jetzt ist der Bundesgerichtshof am Zug. | mehr Themen Nachrichten Sport Ratgeber Wissen Kultur Unterhaltung Archiv SWR Classic SWR Kindernetz Fernsehen SWR Fernsehen Programm Live Sendungen A-Z Videotext Radio SWR1 SWR2 SWR3 SWR4 DASDING Mediathek Übersicht Live Sendung verpasst Themen Podcast Sendungen A-Z Der SWR Unternehmen Organisation Gremien Karriere Kommunikation Service Kontakt SWR A-Z Besucherführungen Veranstaltungen Mitschnittdienst Frequenzen SWR Shop Hilfe Bildrechte Impressum Datenschutz Der SWR ist Mitglied der ARD © SWR 2017
 

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